04 - Sollte auf keinem Dingy fehlen: NaviSafe Positionslichter!

Erhöhen Sie die Sicherheit beim Landausflug und unterwegs.

Wir wollen Ihnen heute in unserem JANSSEN MARITIMES-Blog ein Produkt vorstellen, das bei uns so etwas wie ein kleiner „Hero“ ist, welches allerdings sehr oft einfach untergeht neben den anderen spannenden Themen. Vollkommen zu unrecht, denn NaviSafe ist ein absolut essentielles Ausrüstungsteil, das ebenfalls hoch sicherheitsrelevant ist. Dennoch findet es im Internet kaum statt. Warum? Wahrscheinlich liegt es daran, dass NaviSafe „nur“ eher selten zum Einsatz kommt. Denn man nutzt es eigentlich eher nur auf Dingies und Beibooten, nicht auf den großen Yachten, auf die sich viele Eigner (und Anbieter) mehr konzentrieren.

Unscheinbar - aber mit richtig Wumms: NaviSafe!

Wenn Sie jetzt wegklicken möchten, weil Sie sich nicht für Ausrüstungsgegenstände für ein Beiboot oder Dingy interessieren: Warten Sie bitte einen Moment! Denn NaviSafe ist nicht nur für die Gummiboote auf langer Blauwasser-Reise interessant, sondern kann auf vielen anderen kleinen Booten eingesetzt werden: Kleine Motorboote, die Segel-Jollen Ihrer Kinder, ja sogar auf dem Kanu oder Kajak kann NaviSafe einfach installiert werden – und erhöht damit schlagartig die Sicherheit an Bord. Warum eigentlich?

Ein kleiner Exkurs in die Kollregs, die KVR und Beleuchtungs-Vorschriften …

Fangen wir zunächst beim „Urschleim“ an, denn wie bei so vielen Dingen auf dem Wasser gibt es auch hier natürlich erst einmal gesetzliche Vorschriften zu beachten. Ihr SBF ist ein wenig her, oder Sie haben keinen Sportboot-Führerschein, weil Ihr Boot zu klein oder der Motor unter 15 PS leistet? Dann schauen Sie hier genauer hin: Wer in Deutschland ein Wasserfahrzeug ab 7 Meter bis 12 Meter Länge betreibt, muss die volle Lichterführung nach KVR und BinSchStr-Ordnung an Bord installiert haben. Boote und Yachten bekommen diese von den Werften daher eingebaut, Tender sind selten länger als 7 Meter. Was aber ist mit kleinen Booten, Tendern oder Dingies unter 7 Metern Länge?

Haben Sie Ihr Kleinboot oder Dinghy mit einer Fahrt-Laterne ausgerüstet?

Der Gesetzgeber schreibt hierbei vor, dass bei Dämmerung, Dunkelheit sowieso und unklaren Sichtverhältnissen „ein einzelnes Rundumlicht in Weiß“ geführt werden solle und zur Sicherheit eine „Taschenlampe“ einsatzklar zu sein hat. Wichtig: „Seitenlichter (also Rot/Grün) sind empfohlen!“, heißt es weiterhin. Und nun mal Hand auf´s Herz: Haben Sie in Ihrem Dingy diese Beleuchtungs-Einrichtungen am Start? Wohl eher kaum. Aber keine Sorge, damit sind Sie nicht allein …

Kollisionsgefahren nicht unterschätzen: Auch – und gerade! – mit dem Beiboot!

Denn in den allermeisten Fällen sind Dingies oder andere Kleinboote allesamt eher bei Tageslicht im Einsatz. Wozu dort eine Taschenlampe mitführen? Wo sollte man die auch sicher und wasserdicht befestigen/lagern? Daher ist am Ende dann eben doch ein Großteil der Ribs und Dingies komplett ohne Beleuchtung unterwegs. Das alles ist kein Problem, solange die Sicht gut und es hell am Tag ist. Problematisch – und gefährlich! – wird es dann aber, wenn das Wetter beim Shuttlen plötzlich umschlägt, die Strand-Party doch etwas länger dauert oder man zwei, oder dreimal den Einkauf zum Ankerplatz hin- und herbringen muss.

Besser nicht mit Taschenlampe! Besser richtig gesehen werden!

Nicht zu unterschätzen ist zudem die Geschwindigkeit, mit der in südlichen Gegenden die Sonne untergeht! Und da muss man nicht gleich in Äquatornähe sein, es reicht schon Griechenland oder andere Reviere im Mittelmeer! Während ein normaler Sonnenuntergang – also die Dämmerungsphase – in unseren nördlichen Breiten 1.5 bis 2 Stunden dauert, ist es in Griechenland meist schon „sofort“ nach 30 bis 40 Minuten dunkel. Wer einen echten Blauwasser-Törn macht (und das sind viele unserer JANSSEN MARITIMES-Kunden), der staunt oftmals, wie schnell es beispielsweise in der Karibik stockdunkel ist. Und dann wird es gefährlich.

Auch ohne offizielle Statistik deutliche Hinweise

Sie glauben, wir übertreiben? Zwar gibt es keine offiziellen Spalten für Dingy-Unfälle in den Statistiken der Behörden und Versicherer, aber zumindest Trends in den Zahlen: Die USCG gibt in seinen Berichten für „Pleasure Craft“ heraus, dass Kollisionen zu den Hauptursachen für Verletzungen und sogar Todesfälle sind (in 2023 waren es 1.053 Kollisionen mit 523 Verletzten und 41 Toten in der Jurisdiktion der USCG), man sagt explizit, dass einige davon auf/durch Dingies verursacht worden sind. Es heißt in einem Bericht sogar wortwörtlich, dass „small boats (including dinghies) are overrepresented in accidents, especially collisions, due to lower visibility to larger vessels and operator factors.” – übersetzt also: “Kleinboote (Beiboote inkludiert) sind in der Unfallstatistik überproportional häufig enthalten, was vor allem Kollisions-Unfälle angeht, weil diese für größere Schiffe schlechter sichtbar sind und die Skipper auch oftmals Fehler machen.“

Ein deutliches Sicherheits-Upgrade für viele, viele kleine Boote!

Tatsächlich liest und hört man vor allem in den stark frequentieren Anker-Revieren (Karibik!) von jeder Menge Dingi-Unfällen! Dann auch gern im Zusammenhang mit Alkohol und sogar Drogen, aber oft eben auch, weil es draußen dunkel ist und die Boote nicht/nur spärlich beleuchtet sind. Auch direkt bei JANSSEN MARITIMES bekommen wir häufig Berichte von Kunden, die auf Blauwasser-Reisen sind, die uns teilweise von haarsträubenden Verhältnissen an manchen Ankergründen berichten. Daher gehört bei uns NaviSafe – und nun reden wir endlich über die Lösung des Problems – zu den Dingy-Ausstattungs-Paketen, die Sie bei uns beim Kauf eines Beibootes mitbestellen können, ganz selbstverständlich dazu! Denn wir wollen nicht, dass Sie Ihre Gesundheit von einer kleinen weißen Funzel und das Fuchteln mit einer Taschenlampe abhängig machen!

Top-Seller bei JANSSEN MARITIMES: NaviSafe Navigationslichter

Die Produkte von NaviSafe sind, das vorweg, nicht unbedingt „preiswert“. Wie alle hochwertig gefertigten, langlebigen und robusten Ausrüstungsteile auch, kosten die NaviSafe-Lichter einiges, bei der Dreifarben-Laterne sind es beispielsweise zwischen 80 und 100 Euro. Das ist natürlich schon ein Invest, gerade im Vergleich zur gesetzlich geforderten Taschenlampe, aber einer, über den man als Seemann eigentlich nicht groß nachdenken sollte: Denn mit NaviSafe statten Sie spielend einfach Ihr Rib, Dingy, Jolle, Beiboot oder Kanu mit einer komplett KVR-konformen Beleuchtung aus!

NaviSafe gibt es in vielen Beleuchtungs-Varianten

Das bedeutet, Sie können vom Rundum-Weiß-Licht über eine Rot-Grün-Zweifarbenlaterne bis zur kompletten Dreifarb-Laterne alle möglichen Navigationslichter nach KVR mit NaviSafe an Bord des Beibootes darstellen. Je nachdem, was Sie wie aufwendig ausrüsten wollen. „Top-Seller“ ist bei uns die Dreifarb- und Weiß-Laterne. Damit ist nämlich auch bei kompletter Dunkelheit Ihr Beiboot für alle umliegenden Wasserfahrzeuge als ein solches erkennbar: Ein „echtes“ Wasserfahrzeug! Denn rote und grüne Posi-Lampen erzeugen einen ganz anderen Eindruck (und damit Aufmerksamkeit!) bei den anderen Skippern, als eine dünne, weiße Funzel!

Das wichtigste zuerst: SOLAS-zugelassen!

Anders, als Ihre Hobby-LED-Taschenlampe ist NaviSave von den offiziellen behördlichen Zertifizierern getestet und zugelassen. Die Lampen erfüllen somit die SOLAS/Kollregs und haben daher auch die Mindest-Reichweiten der starken verbauten LEDs. Welches übrigens ein Grund für den Preis ist: Die verbauten Teile, vom wasserdichten Gehäuse über die starken LEDs bis hin zur Langlebigkeit und Robustheit müssen einfach hochwertiger sein, damit sie den strengen offiziellen Anforderungen entsprechen.

Batteriebetrieben und trotzdem USCG/SOLAS-zugelassen!

Die Lampen, erkennbar an den Labels und dem Wheelmark-Symbol, haben eine Mindest-Tragweite von 2 Seemeilen, was den Vorschriften für europäische Gewässer und denen der United States Coast Gueard (USCG) entspricht. Diese gelten weltweit als Standard, was NaviSafe für einen wichtigen und unserer Meinung nach unverzichtbaren Ausstattungs-Teil für Ihr Dingy angeht. Übrigens: Viele Segler und Motorbootfahrer nutzen NaviSafe zudem als Fallback-Lichter! Denn laut Vorschriften müssen Wasserfahrzeuge mit einer Länge von über 50 Metern Länge eine vom Schiffsstromkreis unabhängige Navigationsbeleuchtung an Bord haben (die sogenannte „Verdoppelungspflicht“, eine der strengsten Vorschriften in der kommerziellen Schifffahrt!). Und was denken Sie, welches Produkt haben viele an Bord …?

Portabel & kinderleicht zu bedienen

Neben dem geringen Gewicht und den kleinen Abmessungen, überzeugt NaviSafe durch eine kinderleichte Bedienung: Einfach den drücken, und schon leuchtet es! NaviSafe ist batteriebetrieben, meist durch drei einfache 1.5 Volt AAA-Batterien oder Akkus gleicher Leistung. Diese LR03-Micro-Batterien sind billig und weltweit zu haben, selbst auf Fatu Hivu. Soll heißen: Man braucht wirklich keine umständliche Infrastruktur oder gar Verkabelung. Die aschebechergroßen, flachen Geräte sind absolut simpel einzusetzen.

Viele Montage-Möglichkeiten - wie hier, mit Magneten

Und wie befestigt man diese nun an Bord? NaviSafe hat hier wirklich über die Jahre ein Befestigungssystem erarbeitet, welches das Feedback vieler tausender Nutzer beinhaltet und für jeden erdenklichen Montage-Fall gerüstet ist: Am beliebtesten sind die NaviSafe-Saugnäpfe, die bombenfest in Sekundenschnelle beispielsweise am Bug des Schlauchbootes befestigt werden können. Weiterhin gibt es ein eigenes System für die Installation auf einem Stab, meist für rundum Weiß genutzt.

Per Saugnapf auf dem Außenborder-Motor? Kein Problem!

Zudem bietet NaviSafe auch Montagemöglichkeiten für gerade Flächen an, hierbei sind Installationen auf senkrechten Flächen, wie beispielsweise an einem Heckspiegel, oder auf horizontalen Flächen, die dem flachen Deck, möglich. Weiterhin kann man die Leuchtmittel auch über Schellen an Rohren montieren, wenn das Beiboot zum Beispiel eine Reling oder einen vormontierten Stab hat. Last not least, einfache aber starke Aufkleber machen eine schnelle, einfache vorübergehende Anbringung an fast jedem halbwegs ebenen Ort möglich. Mit NaviSafe sind Sie unheimlich flexibel!

Jetzt NaviSafe für Ihr Beiboot, Dingy, Jolle oder Kanu kaufen!

Sie merken vielleicht langsam, warum wie diesem kleinen Produkt einen ganzen, langen Beitrag gewidmet haben. NaviSafe ist wirklich aus unserer Sicht ein unverzichtbares Ausrüstungsteil auf Beibooten und Dingies, kann aber auch super auf kleinen Jollen oder anderen Wasserfahrzeugen installiert werden. Wie haben sogar regelmäßig Kanu- und Kajakfahrer im Laden, die sich ein NaviSafe für Ihr Paddelboot kaufen: Wie schnell kann es passieren, dass man auf den letzten Fluss-Kilometern in die Dämmerung gerät! Eltern schaffen ein NaviSafe für die Laser und anderen Jollen ihrer segelnden Kinder an, denn man kann nicht früh genug und viel genug in die Sicherheit der kleinen Wasserratten investieren.

Mit NaviSafe sind Sie sicher unterwegs.

Sehr gern zeigen wir Ihnen in unserem JANSSEN MARITIMES Ladengeschäft die breite Palette der NaviSafe-Lichter und die tollen Montagemöglichkeiten! Lassen Sie sich beraten und wählen Sie das passende Leuchtmittel für Ihren Einsatzzweck aus. Wenn Sie bei uns ein Rib oder Dingy kaufen, bieten wir NaviSafe als Teil unserer „Dingy-Pakete“ mit an, ein Investment in Ihre Sicherheit, das sich wirklich lohnt und im Kontext des Dingy-Gesamtbudgets wirklich nicht auffällt.